«Besser lebendig als normal»

«Besser lebendig als normal», das ist das Motto des Peace-Mountain-Festivals (18. und 20. bis 22. August). Weil das Open-Air-Team weiterhin ein günstiges Festival organisieren möchte, sucht es Helfer.

Kreativität statt blosser Konsum, das war schon immer das Markenzeichen des Peace Mountain-Open-Airs. «Machen wir uns unsere Welt selber», lautet die Peace-Mountain-Vision, die im Visionenzelt ausgelebt werden kann. Mit einem gemeinsamen Austausch, gemeinsamem Malen, Modellieren oder Schnitzen.

An Grenzen gestossen

Nun reden die Peace-Mountain-Macher aber von «Veränderung». Damit meinen sie allerdings mitnichten, dass sich ihr Open Air, das bisher ohne Sponsoring bestens funktionierte, in einen gewinnorientierten Anlass verwandeln soll. «Im letzten Jahr sind wir an eine Grenze gestossen, an der es für uns nicht mehr möglich war, mit der gleichen Freude das Peace Mountain zu betreiben», beschreibt das Team den Umstand, dass das Open Air im 2003 nochmals gewachsen war. Etwas, was die Kräfte des OKs stark beanspruchte. Darum lautet die Losung für die diesjährige Austragung: «Weniger Leute und mehr Helfer.» Vor allem auch für den Auf- und Abbau. Mit dem Aufbau startet das Team zwei Wochen vor dem Anlass.

Kein Programm

Damit mehr Leute zum Mitmachen bewegt werden können und weniger Personen kommen, um nur zu konsumieren, will das Team auch bewusst kein Festivalprogramm veröffentlichen. «Wer uns kennt, weiss eh, dass es bei uns gute Musik zu hören gibt», so das Team. Es werden weniger Bands engagiert, dafür kann das Publikum selber etwas zum Festival beitragen. Ausserdem wird es zwar weiterhin die Möglichkeit geben, Verpflegung zu kaufen. Allerdings soll die Infrastruktur so ausgebaut werden, dass alle auch selber etwas kochen können. «Natürlich müssen sie dann aber auch selber abwaschen», witzelt das Team.

(mz/sv/cze)

Quelle: Aargauer Zeitung vom vom 15. Juli 2004


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