«Schtärneföifi», Farben, lachende Gesichter

FRIEDLISBERG - Auftakt zum Peace Mountain Open Air als Riesenspass für grosse und kleine Kinder

Friedlich ist es auf dem Friedlisberg alleweil. Auch dann, wenn auf dem Open-Air-Gelände die Post abgeht, wie gestern Nachmittag.

Einem Pilgerstrom ähnelnd zogen am Mittwochnachmittag vor allem Mütter und Grosseltern mit vielen Kindern in die Höhe zum Open- Air-Gelände auf dem Friedlisberg. Auf dem idyllisch abseits am Waldrand gelegenen, abgemähten Kornfeld leuchten kontrastreich die bunten Stoffbahnen der grossen Zelte. Zu tun und zu sehen gab es viel für die Kinder, und der Eintritt war kostenlos.

Märchen, Hunde und Musik

Das Wichtigste für viele Kids: zuerst einmal geschminkt zu werden. Junge Frauen und Männer griffen tief in die Farbschalen, malten einem nach dem andern in der langen Schlange stehenden Kind Sterne, Schmetterlinge, Schnauzbärte und was der Wünsche mehr waren auf die Gesichter. Im Laufe des Nachmittags hüpften folglich lauter rosa, hellgrün und blau gefärbte Köpfe auf dem grossen Trampolin oder in der luftigen Hüpfburg, denn eine geduldige Friseuse erfüllte selbst ausgefallene Wünsche und brannte sogar süsse Schnulzwellen ins Haar. Anschliessend konnten sich die Kinder in einem grossen Spiegel bewundern.

Auch Hunde mussten keinen Eintritt bezahlen, und viele ihrer Art genossen den Familienausflug auf ihre Weise. Die Peace-Mountain-Macherinnen und -Macher bemalten mit den Kindern grosse Fahnen, die dann am Wochenende über dem Gelände flattern werden, und sie bastelten mit den Kleinen auch Windräder, die sie nach Hause mitnehmen durften. Dort, wo auf einem Teppich zahlreiche Schuhpärchen lagen, war das Märlimobil. Ein Märchenonkel entführte die Kinder in die Welt der Prinzessinnen und bösen Zwerge.

Kinderkonzert auf dem Teppich

Höhepunkt war das Konzert der Gruppe Schtärneföifi. Die speziell auch von der Kinder-CD bekannte Band spielte auf der kleinen Bühne. Das junge Publikum und seine Begleitpersonen machten es sich auf den Sofas und auf den Teppichen vor der Bühne bequem, verfolgten interessiert den Soundcheck und genossen anschliessend das mitreissende Konzert in vollen Zügen. Am Peace-Mountain-Kindertag blieben kaum Wünsche unerfüllt. Die Peace-Mountain-Organisatorinnen und -Organisatoren setzen auf Eigeninitiative und animieren durch ihr Vorbild andere, dies auch zu tun. Eine Absage an die reine Konsumhaltung. (bts)

Quelle: Aargauer Zeitung vom vom 21. August 2003


linkZurück zu Übersicht der Presseartikel