«Machs der sälber» fand Anklang

Friedlisberg Open Air Peace Mountain lockte auch mit neuem Konzept viele friedliche Besucher auf den Berg.

Fabian Hägler

Kleinere, regionale Open Airs haben oft mit Besucherzahlen und den Finanzen zu kämpfen. Anders ist es beim «Peace Mountain» auf dem Friedlisberg: die Organisatoren wollten weniger Publikum, weniger Service, dafür mehr Eigenleistung und ein familiäres Festival.

«Machs der sälber» hiess das Motto beim Peacemountain schon 2003, bei der aktuellen Auflage wurde diese Idee ausgebaut. Statt fertigen Menüs stellten die Macher Feuerstellen und Kochgelegenheiten auf, wo die Besucher ihr Essen selber zubereiten konnten. Auch auf musikalischer Ebene gabs die Möglichkeit, sich selber zu betätigen: weniger Bandauftritte, kein vorher veröffentlichtes Programm, dafür viel Freiraum für die Besucher, selber Musik zu machen.

Ganz alles «musste» man aber doch nicht selber machen: bei der Gestaltung des Geländes hatten die Organisatoren keinen Aufwand gescheut. Mit viel Liebe zum Detail entstanden fantastische Bauten, darunter mehrere Hochsitze, die eine neue Perspektive auf das Festivalgelände eröffneten. Daneben gabs Töggelikasten, Footbag-Bühne, verschiedene Bars und Hängematten. So erstaunt es kaum, dass die Leute am Wochenende wieder in Scharen auf den Berg pilgerten. (fh)

Quelle: Aargauer Zeitung vom vom 23. August 2004


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